Fr 12. Juni – So 14. Juni

2,5 tägiges Seminar

für innere Stabilität, Regulation & achtsame Krisenbegleitung

Resilienz verkörpern – Menschen begleiten

Wie können wir in herausfordernden Zeiten innere Sicherheit aufbauen? Wie können wir auf Stress, Druck oder emotionale Aktivierung reagieren, ohne uns selbst zu verlieren? Und wie können wir andere Menschen in Stress- oder Schockzuständen sicher begleiten?

Mit diesen Fragen begeben wir uns auf eine gemeinsame Forschungsreise, auf der wir neue Perspektiven zusammen ergründen. Wir lernen zusammen durch das Verweben von theoretischem Input und direkter Erfahrung in interaktiven Übungen.  Wir verkörpern unser Verständnis durch die Einbeziehung von Empfindungen und Emotionen neben unseren Gedanken. Das erweitert unser Bewusstsein und fördert die Achtsamkeit.

Was der Kurs dir bietet

  • Ein verständliches und alltagsnahes Nervensystem-Modell: Wie Stress, Schock und Verbindung in deinem Körper wirken – und wie du darauf Einfluss nehmen kannst.
  • Konkrete Tools zur Selbstregulation und Co-Regulation für herausfordernde Momente sowie praxiserprobte Methoden für den beruflichen Alltag.
  • Verständnis über traumasensibles Begleiten von Menschen.
  • Geschärfte Wahrnehmung: Du erkennst Anzeichen von Dysregulation früher und kannst bewusster in Beziehung gehen.
  • Einen geschützten Erfahrungsraum, in dem Übungen achtsam angeleitet, gemeinsam reflektiert und in deinem Tempo integriert werden.

Im Kurs enthalten

  •  Handout mit allen theoretischen Grundlagen und Fachbezügen
  • Raum für Selbsterfahrung, Reflexion und Co-Regulation – du bestimmst stets selbst, wie weit du eintauchst

Für wen

Für Menschen, die Sicherheit, Präsenz und Begleitungskompetenz verkörpern möchten, in sich selbst und für andere.

Der Kurs eignet sich für Menschen, die ihre Resilienz vertiefen, ihre Beziehungskompetenzen erweitern, ihr Nervensystem besser verstehen und lernen möchten, wie sie andere in Akutsituationen begleiten können.

Details

DATEN

Freitagabend, 12. Juni Beginn mit gemeinsamem Essen um 18.00 Uhr

Sonntag Nachmittag, 14. Juni Abschluss um 16.00 Uhr

ORT

Im wunderschönen Seminarhaus Waldhaus im Emmental bei Lützelflüh

SEMINARKOSTEN

690 CHF für 2.5 Tage Input und nährende Übungen mit zwei hochqualifizierten Kursleiterinnen. Inklusive veganer, biologischer Verpflegung von 6 Mahlzeiten und Snacks für 2.5 Tage.

Übernachtungskosten werden separat im Waldhaus Lützelflüh bezahlt. Siehe weiter unten. 

ANMELDESCHLUSS

10. Mai 2026

Anzahl Teilnehmer:innen ist beschränkt: 

Minimum 9 Personen bis maximal 20 

Stornobedingungen:

Absagen bis 4 Wochen vor Kursbeginn: wird eine Administrationsgebühr von CHF 50 verrechnet

Absagen bis 2 Wochen vor Kursbeginn: wird 50% des gesamten Betrages verrechnet

Nach 2 Wochen: wird der gesamte Betrag verrechnet

Referentin

Natalie von Tscharner

Co-Founderin, Vorstand und Projektleitung

Soziokulturelle Animatorin, MAS in Supervision, Coaching und Mediation mit Spezialisierung in traumainformiertem Handeln und Fokus auf Resilienz und Empowerment. Natalie lebt in Basel und kocht mit viel Freude mit essbaren Blumen und saisonalem Gemüse.

Website

Referentin

Chantal Riccard

Expertin für traumasensible Begleitung von Erwachsenen und Jugendlichen in eigener Praxis, Somatic Experiencing ® und NARM Practitioner. Ausserdem leitet sie  Kreise für Mädchen im Übergang zur Frau. Chantal lebt mit ihrer Familie im Emmental und ist gerne mit ihrem Bus auf Reisen.

Website

Kursinhalt im Detail

  1. Verkörperte Resilienz

Du lernst, wie du durch somatische Achtsamkeit, Selbstregulation und ein tieferes Verständnis deines Nervensystems mehr innere Sicherheit, Präsenz und Lebendigkeit entwickelst. Was das alles mit Beziehungsgestaltung zu tun hat und warum Trauma Beziehungen erschwert und wie Resilienz deine Verbindung zur Umwelt stärkt. 

ICH: Wir schauen vertieft an, wie du den Kontakt und die Wahrnehmung zu dir selbst stärken kannst.
DU: Wie du Beziehung mit Anderen authentisch und verbunden gestalten kannst  und gleichzeitig mit dir selbst in Kontakt bleiben kannst. 

  1. Psychologische Erste Hilfe

Du erfährst und übst praxisnah, wie du Menschen in akuten Stress- und Schockmomenten stabilisierend begleiten kannst – traumasensibel, achtsam und in Verbindung.
Dafür erhältst du wichtiges Wissen über die Polyvagaltheorie nach Steven Porges, die Funktion des autonomen Nervensystems, Bedeutung von Trauma und die Relevanz und Anwendungspraxis von Co-Regulation.

Beide Bereiche greifen ineinander: Nur wer sich selbst regulieren kann, kann anderen regulierend zur Seite stehen. Das Seminar kombiniert daher theoretisches Wissen, verkörperte Erfahrung, Partner- und Gruppenübungen, sowie Reflexion.

Die Inhalte basieren auf Ansätzen der Traumatherapie, Polyvagal-Theorie, Somatic Experiencing (SE), NARM und Inner Science.

Unterkunftsoptionen
  • CHF 80/Nacht — Doppelbett für Paare, die gemeinsam teilnehmen – kleine Häuschen auf dem Areal mit Gemeinschafts-Badezimmer. 
  • CHF 60/Nacht — Einzelzimmer (Doppelbett) – kleine Häuschen auf dem Areal mit Gemeinschafts-Badezimmer. 
  • CHF 40/Nacht — Schlafsaal (8 Betten, Bettwäsche inklusive) – gemütlicher Schlafraum, mit angrenzendem Bad direkt neben dem Seminarraum. 
  • CHF 20/Nacht — Stellplatz für Camper oder Zelt – auf dem Areal mit Zugang zum Gemeischafts-Bad. 
  • Oder Bed & Breakfast im Dorf (10 Minuten Gehdistanz), wird vom Waldhaus für dich gebucht. Infos findest du unter https://samsplace.ch/

Kosten sind pro Nacht – für das Seminar müssen zwei Nächte gebucht werden.